Zweites Netzwerktreffen stärkt Zusammenarbeit und setzt neue Impulse im Klimaschutz Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg und Main-Kinzig-Kreis, 11. September 2025 Das kommunale Energieeffizienznetzwerk der …
Philosophie
Gemeinsam für den Klimaschutz
Seit April 2025
Gemeinsam ist man stärker! Dieses Motto gilt auch für den Klimaschutz, denken sich die Kommunen Karlstein am Main, Brachttal, Mainaschaff, Eschau, Elsenfeld, Obernburg am Main, Kahl am Main, Stockstadt am Main, Sulzbach am Main, Faulbach, Kleinwallstadt, Ronneburg, Leidersbach, Erlenbach am Main, Goldbach, Hösbach, Niedernberg und Bad Orb und schließen sich in einem Netzwerk (DieKlimaKommunen³) zusammen.
Mit einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung ist das neue kommunale Energieeffizienznetzwerk offiziell gestartet. Insgesamt 18 Kommunen aus den drei Landkreisen Aschaffenburg, Miltenberg und Main-Kinzig-Kreis bündeln darin ihre Kräfte, um in den kommenden drei Jahren gemeinsam an Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei den kommunalen Liegenschaften und zum Klimaschutz zu arbeiten.
Das Netzwerk DieKlimaKommunen³ wird durch die BfT Energieberatungs GmbH aus Hösbach in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Bayerischer Untermain koordiniert. Die Besonderheit ist, dass das Netzwerk zum Teil von der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird. Von den 18 Kommunen erhalten 14 eine staatliche Förderung, die restlichen Netzwerkteilnehmer nehmen freiwillig am Verbund teil.
Der Projektzeitraum läuft vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2028.
Landkreise
Kommunen
Jahre
Ziel
Gemeinsam für den Klimaschutz!
Netzwerkteilnehmer

ERLENBACH
Stadt

LEIDERSBACH
Gemeinde

Ronneburg
Gemeinde

Kleinwallstadt
markt

Faulbach
Gemeinde

Sulzbach
Markt

Stockstadt
Markt

Kahl
Gemeinde

Obernburg
Stadt

Elsenfeld
markt

Eschau
Markt

Mainaschaff
Gemeinde

Brachttal
gemeinde

Karlstein
Gemeinde
Presse-Mitteilungen der vergangenen Netzwerktreffen
Auftakt für neues kommunales Energieeffizienznetzwerk: 18 Kommunen aus den Landkreisen Aschaffenburg, Miltenberg und Main-Kinzig-Kreis setzen auf Zusammenarbeit im Klimaschutz Landkreise Aschaffenburg, Miltenberg …
Energiespartipp des Monats
Wärme clever nutzen – Heizenergie sparen!
Die kalte Jahreszeit ist da, und mit ihr steigen die Heizkosten – doch mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich viel Energie sparen, ohne auf Komfort zu verzichten:
Raumtemperatur bewusst wählen: Jedes Grad weniger spart rund 6 % Heizenergie!
Jedes Grad weniger spart rund 6 % Heizenergie. Im Wohnzimmer reichen 21 °C, im Schlafzimmer sogar 17–19 °C. Mit programmierbaren Thermostaten lässt sich die Temperatur automatisch regeln.
Mit diesen einfachen Schritten können Sie Ihre Heizkosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Heizkörper nicht zustellen:
Verdecken Sie Heizkörper nicht mit Möbeln oder Vorhängen. Nur so kann die Wärme ungehindert in den Raum gelangen. Schon kleine Hindernisse können den Energieverbrauch deutlich erhöhen.
Stoßlüften statt Kipplüften:
Gerade im Winter ist frische Luft wichtig – aber Dauerlüften bei gekipptem Fenster verschwendet wertvolle Wärme. Besser: Mehrmals täglich für 5–10 Minuten die Fenster weit öffnen. So wird die Luft schnell ausgetauscht, ohne dass die Wände auskühlen.
Dichtungen prüfen:
Undichte Fenster und Türen lassen kalte Luft herein. Selbstklebende Dichtungsbänder helfen schnell und günstig.
Standby? Abschalten lohnt sich!
Wenn es draußen früher dunkel wird und wir mehr Zeit drinnen verbringen, steigt auch der Stromverbrauch – oft unbemerkt durch Geräte im Standby-Modus.
Standby vermeiden:
Fernseher, Spielekonsolen, Kaffeemaschinen und viele andere Geräte verbrauchen auch im Ruhezustand Strom. Besser: ganz ausschalten oder den Stecker ziehen.
Steckdosenleisten mit Schalter nutzen:
Damit lassen sich mehrere Geräte auf einmal bequem vom Netz trennen – besonders praktisch für den Arbeitsplatz oder das Wohnzimmer.
Ladegeräte nach Gebrauch ausstecken:
Auch wenn kein Gerät angeschlossen ist, ziehen viele Netzteile weiterhin Strom.
Energiesparmodus aktivieren:
Bei Computern, Laptops und Monitoren lohnt sich ein Blick in die Energieeinstellungen – automatische Abschaltung spart Strom und verlängert die Lebensdauer.
Tipp: Ein Haushalt kann durch konsequentes Abschalten von Standby-Geräten bis zu 100 € im Jahr sparen – ein kleiner Handgriff mit großer Wirkung!
Wärme drinnen halten – Energieverluste stoppen!
Wenn die Tage kürzer und kühler werden, beginnt die Heizsaison – und damit auch die Zeit, in der unnötige Energieverluste vermieden werden sollten:
Rollläden und Vorhänge nutzen:
Nachts geschlossen halten – das reduziert den Wärmeverlust über die Fenster deutlich. Tagsüber bei Sonnenschein öffnen, um natürliche Wärme hereinzulassen.
Türdichtungen prüfen und erneuern:
Kalte Zugluft durch undichte Türen kostet unnötig Heizenergie. Selbstklebende Dichtungsbänder schaffen schnell und günstig Abhilfe.
Teppiche auf kalten Böden auslegen:
Sie sorgen nicht nur für warme Füße, sondern verbessern auch die Wärmedämmung in Wohnräumen.
Heizkörper freihalten:
Möbel oder Vorhänge vor Heizkörpern blockieren die Wärmeabgabe – besser freiräumen, damit sich die Wärme optimal im Raum verteilt.
Tipp: Schon kleine Maßnahmen helfen, Heizkosten zu senken – und sorgen für ein behagliches Zuhause im Herbst!
Jetzt die Heizung fit für den Winter machen!
Der Herbst steht vor der Tür – höchste Zeit, die Heizsaison vorzubereiten und dabei Energie zu sparen:
- Heizkörper entlüften:
Gluckert die Heizung oder wird sie nicht richtig warm? Dann ist oft Luft im System. Entlüften sorgt für effiziente Wärmeverteilung und spart Heizkosten.
- Fenster und Türen abdichten:
Kleine Ritzen lassen kalte Luft herein und warme Luft entweichen. Dichtungsbänder oder Bürstendichtungen helfen, Energieverluste zu vermeiden.
- Thermostate prüfen:
Mechanische Thermostatventile können durch moderne, programmierbare Modelle ersetzt werden – so wird nur dann geheizt, wenn es wirklich nötig ist.
- Heizungsanlage warten lassen:
Eine regelmäßige Wartung durch Fachpersonal erhöht die Effizienz und verlängert die Lebensdauer der Anlage.
Tipp: Wer jetzt vorsorgt, startet energiesparend in die kalte Jahreszeit – und bleibt dabei angenehm warm!
Urlaub? Strom sparen nicht vergessen!
Der August ist für viele die Zeit der Sommerferien – doch auch während der Abwesenheit lässt sich Energie sparen:
- Vor dem Urlaub Geräte vom Netz trennen:
Fernseher, Router, Kaffeemaschine & Co. verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Am besten: Stecker ziehen oder schaltbare Steckdosenleisten verwenden.
- Kühlschrank und Gefriertruhe leeren und abschalten, wenn sie während des Urlaubs nicht gebraucht werden – das spart nicht nur Energie, sondern verhindert auch unangenehme Gerüche.
- Zeitschaltuhren für Außenbeleuchtung nutzen:
So bleibt das Haus bewohnt wirkend, ohne unnötig Strom zu verbrauchen.
- Rollos oder Vorhänge schließen, um Räume kühl zu halten – das reduziert die Aufwärmung und spart Energie beim späteren Kühlen.
Tipp: Wer vor dem Urlaub bewusst abschaltet, spart doppelt – Energie und Geld!
Netzwerkteam

Energietechn. Beratung
BFT Energieberatungs GmbH
Marius König
marius.koenig@bft-energie.de

Moderation
EnergieAgentur Bayerischer Untermain
Johannes Brönner
broenner@energieagentur-untermain.de





